Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V.

Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V.


Die neueste Parkinson-Forschung 2025 konzentriert sich stark auf krankheitsmodifizierende Therapien, um die Ursachen statt nur die Symptome zu bekämpfen, mit Durchbrüchen bei Biomarkern (Bluttests für Frühdiagnose) und vielversprechenden Ansätzen wie Zell- und Gentherapien, Antikörpern (z.B. Prasinezumab) und neuen Medikamenten (z.B. "small molecules"). Wichtige Projekte sind die Leuchtturm-Initiativen der Parkinson Stiftung zur biologischen Klassifikation und Biomarker-Validierung, während Bewegung und Schlaf weiterhin als zentrale, krankheitsverlangsamende Maßnahmen hervorgehoben werden.  

Hauptforschungsbereiche 2025:
Früherkennung & Biomarker: Entwicklung von Bluttests (z.B. alpha-Synuclein-Tests), um Parkinson schon Jahre vor Symptomen zu erkennen und personalisierte Therapien zu starten. 

Krankheitsmodifizierende Therapien:
Antikörper: Prasinezumab zeigt Potenzial bei Patienten mit schnellerem Verlauf. 

Zelltherapien: Erste Studien mit Stammzellen zur Wiederherstellung der Dopaminproduktion sind vielversprechend. 

Gentherapien & "Small Molecules": Neue Ansätze zur Beeinflussung der Krankheitspathologie. 

Biologische Klassifikation: Forschung zur präzisen Unterteilung der Krankheit (z.B. SynNeurGe-Kriterien) für zielgerichtete Therapien. 

Förderung & Kooperation: Die DPG und Parkinson Stiftung fördern große Projekte (Leuchtturm-Initiativen) und internationale Plattformen (EJS ACT-PD) für klinische Studien. 

Nicht-medikamentöse Ansätze:
Bewegung & Schlaf: Experten betonen, dass gezielte Bewegung (auch als Telerehabilitation) und guter Schlaf die einzige Möglichkeit sind, das Fortschreiten der Neurodegeneration zu verlangsamen. 

Zusammenfassend:
Die Forschung bewegt sich weg von reiner Symptomlinderung hin zu ursächlichen Behandlungen, unterstützt durch bessere Diagnostik und personalisierte Medizin, was die Entwicklung krankheitsmodifizierender Therapien in den nächsten Jahren realistisch macht.

Quelle:

Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen

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